Lateinischer Name:
Echinacea purpurea
Volksnamen:
Keine, da recht jung in der europäischen Verwendung
Familie:
Korbblütler (Asteraceae)
Botanik:
Geschichte:
Die Pflanzengattung der Echinacea leitet vom griechischen Wort für Seeigel Echinoidea ab, die Erstveröffentlichung des Namens fand 1794 durch Conrad Moench statt. Da der Sonnenhut in Nordamerika heimisch, war er den amerikanischen Ureinwohnern offenbar als heilkräftige Pflanze bekannt und wurde angeblich bei Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Mandelentzündungen, Zahnschmerzen und sogar Schlangenbissen eingesetzt. Medizinischen Einsatz finden neben dem roten Sonnenhut auch der blassfarbene Sonnenhut oder Prärie-Igelkopf (Echinacea pallida) sowie der Schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia). Ein positiver Effekt auf Erkältungskrankheitsverläufe wurde 2014 von der European Medicines Agency bestätigt.
Droge:
Oberirdischen Teile (Blätter und Triebspitzen, Blüten); Wurzel
Inhaltsstoffe:
Indikation:
Immunmodulation, Erkältungserkrankungen, grippale Infekte, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Hautentzündungen/Dermatitis, Geschwüre, Mundsoor, unterstützend bei Candida-Befall
Wirkung:
Allgemein immunmodulierend, Presssäfte aus der Wurzel/Radix wirken gemäss neuesten Erkenntnissen phototoxisch auf Pilze wie Candida oder Saccharomyces (Zuckerhefepilze) wodurch die Vermehrung der Pilze deutlich gehemmt wird.
Nebenwirkungen:
Bei Erwachsenen keine bekannt.
Kontraindikation:
Allergie gegen Korbblütler
Geeignete Ergänzungen:
Immununterstützende vitaminreiche Nahrungsmittel
Anwendung:
Presssäfte, Tee, Kapseln/Dragees
Zubereitung Tee:
Heisswasseraufguss frischer Blätter und Blütenblätter mit mindestens 10 min Ziehzeit, da die Inhaltsstoffe bei der Trocknung verloren gehen.
Bad: